Stellungnahme zu einem Artikel in der Vereinsbroschüre der DJK/VFL Giesenkirchen

Aufgrund eines Beitrages in der aktuellen Ausgabe der Vereinsbroschüre der DJK/VFL Giesenkirchen hat unser Ortsvereinsvorsitzender und Ratsherr Oliver Büschgens auch im Namen von Volker Küppers, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung MG-Ost, heute nachfolgendes Schreiben an den Vorsitzenden der Fußball-Abteilung sowie an den Geschäftsführer des Hauptvereins gerichtet.

Da die Broschüre veröffentlicht ist, machen wir die Reaktion darauf ebenfalls öffentlich.

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BildLieber Holger,
lieber Ralf,

die nachfolgenden Zeilen schreibe ich auch im Namen von Volker Küppers. Wir haben die aktuelle Ausgabe (Oktober 2018) Eurer Vereinsbroschüre gelesen und sind sehr verwundert über die Kolumne von Dir, lieber Ralf, in Deiner Eigenschaft als Geschäftsführer des Hauptvereins DJK/VFL Giesenkirchen.

Auf Seite 4 müssen wir lesen, dass Du – sicherlich auch im Namen der Fußball-Abteilung – hier ganz besonders den Vorsitzenden des Sportausschusses der Stadt Mönchengladbach bei der Realisierung des neuen Kunstrasenspielfeldes heraushebst. Dass Dein Dank parteiübergreifend Politikern aus Giesenkirchen gilt, ist vollkommen in Ordnung. Dass der Sportausschussvorsitzende aber explizit namentlich erwähnt wird und dem Leser so vermittelt wird, besonders dank ihm würde es das neue Spielfeld geben, ist, um es deutlich zu sagen, eine Unverschämtheit und entspricht nicht den Tatsachen.

Wir möchten an dieser Stelle nicht erneut die Historie um „Giesenkirchen 2015“ bemühen. Tatsache ist aber, dass die Idee und erste Pläne zur Modernisierung der Bezirkssportanlage Puffkohlen von der SPD Giesenkirchen, namentlich von Volker und mir, vorgestellt wurden. Wäre es nach den Plänen der damaligen politischen Mehrheit in Giesenkirchen gegangen, wäre nun am Puffkohlen eine enge Wohnbebauung realisiert.

Das nun überhaupt ein Kunstrasenspielfeld hier am Puffkohlen realisiert wird, verdankt der Verein einzig dem „Bohren dicker Bretter“ der SPD. Ihr erinnert Euch vielleicht: Für den Bau eines Kunstrasenspielfeldes am Puffkohlen mussten wir Beschlüsse des Rates und des Sportausschusses ändern, weil Giesenkirchen in den Planungen der damaligern politischen Mehrheit und der Sportverwaltung überhaupt nicht vorkam. Übrigens auch Schelsen nicht. Dies geschah auf unser Betreiben hin. Die CDU hat mitgemacht, damit nach dem Scheitern ihrer Pläne, der Sport in Giesenkirchen nicht weiter „hintenrunter fällt“.

Frank Boss hat nun das „Glück“, neben anderen eine schicke und moderne Sportanlage eröffnen zu können, die er so nicht gewollt hat. Für diese haben in der Tat Anwohnerinnen und Anwohner sowie besonders die SPD Giesenkirchen aber auch Bündnisgrüne gekämpft.

Eurer Rückantwort in der Sache sehen wir mit Interesse entgegen. Eine Veröffentlichung dieser Zeilen als „offenen Brief“ behalten wir uns vor, da die Vereinsbroschüre ja ebenfalls öffentlich zugänglich ist.

Viele Grüße
Oliver

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