Unterbezirksparteitag beschäftigt sich mit der Wiedereinführung des Altkennzeichens „RY“

16931302,14154362,highRes,maxh,480,maxw,480,XXD04A_71-40822849_oriSoll es zukünftig die Möglichkeit geben, statt des Kürzels „MG“ auf Auto- oder Motorradkennzeichen ein Bekenntnis zu „RY“ also zur alten Stadt Rheydt geben zu können? Wenn es nach den Giesenkirchener Sozialdemokraten geht, wird sich die Kommunalpolitik nochmals mit der Wiedereinführung des alten „Rheydter Kennzeichens“ befassen. Die SPD Giesenkirchen hat für den ordentlichen Unterbezirksparteitag der SPD Mönchengladbach einen entsprechenden Antrag den delegierten zur Beratung vorgelegt.

Bueschgens_neu„Das „RY“ ist kein Bekenntnis gegen Mönchengladbach sondern für die gemeinsame Geschichte beider Städte. Eine Befragung in 51 Städten zum Thema „Wiedereinführung Altkennzeichen durch Herrn Prof. Borchert von der Hochschule Heilbronn kommt nicht nur zu dem Ergebnis, dass es eine überwiegende Mehrheit für die Wiedereinführung der Altkennzeichen gibt, sondern dass dies – auch ohne zusätzliche Kosten oder Verwaltungsaufwand – sogar zu einer wirtschaftlichen Stärkung der Städte führen wird“, so der Giesenkirchener SPD-Vorsitzende Oliver Büschgens. Niemand sei gezwungen, das neue alte Kennzeichen zu nehmen,  die Studie verdeutliche vielmehr, dass die  prägnante Außenmarketingfunktion für Tourismus, Wirtschaftsförderung und das  Stadtimage eines eigenen ortsbezogenen Kennzeichens unstreitig ist, da die Wahrnehmung  auch untergeordneter städtischer Zentren erhöht und damit verbessert werde.

Informationen zur Studie gibt es hier.

Antragstext:

Antrag:                      Wiedereinführung des Altkennzeichens „RY“

Antragsteller:            OV Giesenkirchen

Adressat:                   SPD-Ratsfraktion

Der Unterbezirksparteitag möge beschließen:

Der SPD-Unterbezirksparteitag setzt sich dafür ein, dass das sogenannte „ausgelaufene  Unterscheidungskennzeichen“ „RY“ wieder zugeteilt werden kann.

Die SPD-Ratsfraktion wird aufgefordert, sich gemeinsam mit dem Kooperationspartner im Rat der Stadt dafür einzusetzen, dass der Beschluss des Rates der Stadt Mönchengladbach vom 21. März 2012 rückgängig gemacht wird. Zukünftig sollen die Bürgerinnen und Bürger zwischen den zwischen den Unterscheidungszeichen „MG“ und „RY“ wählen können. Die Möglichkeit eines Wechsels von „MG“ zu „RY“ bei bereits angemeldeten Fahrzeugen soll ebenfalls – gegen Gebühr – eröffnet werden.

Begründung:

Bund und Länder haben im Jahr 2012 eine Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) vorgenommen, mit der ermöglicht wird, dass sogenannte ,,auslaufende „Unterscheidungszeichen wieder zu geteilt werden können.

Viele Bürgerinnen und Bürger der ehemaligen Stadt Rheydt identifizieren sich mit der Stadt Mönchengladbach, wünschen sich aber „ihr“ altes Rheydter Kennzeichen zurück. Mit ihrem Wunsch stehen sie in Nordrhein-Westfalen nicht alleine: Zum Beispiel haben Bochum und Herne oder, in unserer direkten Nachbarschaft, der Kreis Heinsberg auslaufende Unterscheidungszeichen („WAT“; „WAN“ oder „ERK“) wieder eingeführt.

Laut der Ratsvorlage 2122/VIII vom 15. März 2012 ist die Wiedereinführung des Kennzeichens „RY“ im Ordnungsamt laut IT-Dienstleister und Softwarehersteller mit einem technisch überschaubaren Aufwand umsetzbar.

Eine weitere Begründung erfolgt bei Bedarf mündlich.

Foto Kennzeichen: DPA über express.de

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